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Der 1. März rückt langsam immer näher. Es ist an der Zeit, die Reisevorbereitung voran zu treiben. Dazu hatte ich vorgestern ein längeres Telefongespräch mit Herrn Stapelfeldt. Neben praktischen Hinweisen war das Gespräch vor allem wegen einiger Anmerkungen zum Klinikaufenthalt selbst sehr interessant...
Ich stehe zur Zeit dermaßen unter Strom, dass schon eine Kleinigkeit ausreicht, um einen unkontrollier­baren Gefühlsausbruch bei mir auszulösen. Davon habe ich heute meiner Therapeutin berichtet. Ich erklärte ihr, dass ich erneut ernsthafte Probleme habe, schmerz­frei längere Wegstrecken zu Fuß zurück­zulegen...
Die Verengung in der Oberschenkelarterie ist deutlich zu spüren. Sie behindert mich beim Gehen. Beim Wandern mit meiner Freundin brauche ich etwa eine halbe Stunde bis die Schmerzen erträglich werden. Dennoch kann ich danach gehen, ohne nach kurzer Strecke anhalten zu müssen...
Heute wäre der Tag gewesen, an dem ich wieder aufgestochen und von innen her malträtiert worden wäre. Ich habe das ganze Wochenende darüber nachgedacht, ob ich oder ob ich nicht diesen Schritt erneut wagen werde. Ich habe mich dagegen entschieden...
Nachdem ich einige Zeit keine Antwort von Prof. Gupta erhielt, wurde ich etwas unruhig. In der Hoffnung, ihn zu erreichen, rief ich gestern in seiner Klinik an. Jedoch war die Verbindungsqualität miserabel. Ich hörte in der Leitung nur das Bellen der Stimme im indischen Englisch. Der Versuch langsam zu sprechen, brachte ein klein wenig Besserung. Ich bekam einen Telefontermin für morgen 9.40Uhr Indian Time...
Heute habe ich aus Indien eine Mail von Herrn Stapelfeldt erhalten. Er hat mir ausgerichtet, dass Professor Gupta im März 2018 für fünf Wochen einen Platz in seiner Klinik für mich bereit hält. Die einzige Bedingung wäre es, eine Begleitperson für meinen Aufenthalt mitzubringen. Es wird etwas schwierig werden, einen Freund zu finden, der auch noch mindestens fünf Wochen Zeit mitbringen kann...

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