Suchergebnis für Tag: Panchakarma

Wenn mich vor zwei Jahren jemand gefragt hätte, was ich mir unter Ayurveda vorstelle, hätte ich wahr­schein­lich geantwortet, dass es Well­ness für gut Betuchte sei. Aller­dings stellt jenes Well­ness nur einen winzig kleinen Bruch­teil des uralten weit um­fas­sen­den Medizin­systems dar. Ich hätte mir vor zwei Jahren nie träumen lassen, dass ich mit einer be­son­deren Er­nährung, bei der es keinen Mangel oder Hunger gibt, meine in­su­lin­ver­ur­sachte Körper­masse und die damit ein­her­gehen­den ent­zünd­lichen Reaktionen so rasant verlieren werde. Jetzt wiege ich 78kg...
Die Zeit rennt. Nicht nur zu Hause, sondern auch hier. Jetzt sind doch wirklich schon zwei Wochen seit unserer Ankunft am P.D. Patel Ayur­veda Hos­pital in Nadiad ver­gan­gen. Nein, ich sollte es anders, mehr positiv aus­drücken: Wir haben noch genau zwei Wochen vor uns.Diesmal zeigen sich bereits nach zwei Wochen die ersten An­zei­chen der hei­len­den Wir­kung von Ayur­veda. Ich er­lebe gerade, wie ich wieder in diesen Zu­stand von un­be­schreib­barer Aus­ge­glichen­heit und innerer Ruhe komme. Der üb­liche Stress mit meinem Blut­zucker ist ver­schwunden...
Die letzten Tage waren auf vertraute Weise an­strengend. Stoff­wech­sel­an­strengend. Nach­dem ich in immer größeren Mengen medi­zinisches Ghee zu mir ge­nommen hatte, begann das be­son­dere Fett an zu wirken. Die Ver­dauung und die Darm­ge­gend fühlten sich schwer an. Müdig­keit und Träg­heit breiten sich aus. Aus ayur­vedischer Sicht wird durch die Auf­nahme von Ghee das phy­sio­lo­gische Stoff­wechsel­prin­zip Kapha im Körper erhöht. Das Fluten der Körper­zellen mit Fetten dient beim Pancha­karma als Vor­be­reitung des nach­fol­genden Aus­lei­tungs­ver­fahren...
Nach einiger Aufregung bei der Gepäck­aufgabe am Flughafen Halle/Leipzig sind wir über Wien und Neu-Delhi nach 17 Stunden in Ahmedabad gelandet. Die indische Büro­kratie in Neu-Delhi war mir nun schon vertraut. Es ging diesmal recht zügig durch die Kontrolle vom Bureau of Immigration. In Ahmedabad wurden wir bereits erwartet. Das Taxi von Professor Gupta brachte uns wieder vorbei an ab­ge­magerten Kühen nach Nadiad...
Es ist wieder soweit. Mit Carsten geht es gleich auf nach Nadiad. Ich muss gestehen, dass ich mich schon sehr freue auf das was da an Yellow Dal und Co wieder­kommt. Mindestens ein Basti wird auch dabei sein. Die Auf­regung der ver­gangenen Zeit legt sich gerade wieder etwas bei mir. Die Vor­be­reitungen waren zwar nicht ganz mit soviel Kopf­kino verbunden, wie das letzte Mal. Den­noch gab es im Vorfeld einiges zu organisieren...
Zunächst möchte ich mich über die zahlreichen Antworten auf meinen letzten Beitrag bedanken. Die meisten Reaktionen waren positiv. Auch gab es einiges an Resonanz, warum ich unbedingt noch einmal diesen Wahnsinn auf mich nehme, wenn es mir doch aktuell so gut geht. Dass mich die Pancha­karma-Behandlung ein gutes Stück vorwärts gebracht hat ist un­be­streitbar. Meine Aussage aus dem letzten Beitrag kann ich an dieser Stelle jedoch nur wieder­holen: Vieles ist besser, gut ist es noch nicht...
Seit meinem letzten Beitrag Anfang Juni ist doch nun wirklich etwas Zeit ins Land geronnen. Das Jahr 2019 hat gerade begonnen und ich möchte dabei die Gelegen­heit nutzen, meinen Lesern ein gesundes neues Jahr zu wünschen...
Inzwischen sind drei Wochen nach meiner Rückkehr aus Indien vergangen. Ich bin wieder im Alltag mit seiner Routine angekommen. Doch genau darin lag die Schwierig­keit. Die Aufgabe, jede Mahlzeit nach Professor Guptas Liste möglichst frisch und dabei noch schmackhaft zuzubereiten, stellte mich vor ein ernsthaftes Problem...
Ayurveda heilt. Mit Überzeugung kann ich diese Aussage nach sechs Wochen Behandlung mit dem ältesten Medizin­system der Welt machen. Ayurveda ist zuweilen langsam und hilft nicht bei allen Erkrankungen. Bei chronischen Krank­heiten ist Ayurveda der Schul­medizin jedoch in vielen Fällen weit überlegen...
In meinem heutigen Beitrag möchte ich über einen ganz normalen Tag am P.D. Patel Ayurveda Hospital schreiben. Wenn auch manche Panchakarma als Kur bezeichnen, arten die recht straffen Termine zuweilen fast in Stress aus. Dann bleiben manchmal weniger als fünf Minuten, um zur nächsten Behandlung zu gelangen. Dennoch gibt es auch die wichtigen Momente des Inne­haltens und der Erholung. Und in diesen Augen­blicken freue ich mich auch über die baldige Heimkehr...
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