Suchergebnis für Tag: Dosha

Es ist schon wieder soweit. Die Zeit hier am P.D. Patel Ayurveda Hospital neigt sich ihrem Ende zu. Morgen werden wir uns wieder auf Rück­reise begeben, diesmal jedoch mit gemischten Gefühlen. Die Nach­richten über das was uns zu Hause erwarten wird, bestimmen die Gedanken von Carsten und mir nicht un­wesentlich. Wir werden sehen...
In meinem letzten Beitrag spielte der Geschmack von Lebens­mitteln eine wichtige Rolle bei einer gesunden Er­näh­rungs­weise. Dabei ist die ayur­vedische Be­trach­tung aufgrund ihrer Komp­lexität viel­leicht auf den ersten Blick verwirrend. Noch ver­wir­render wird es, wenn der Geschmack und die Wirkung von Gewürzen mit ins Spiel kommen. Aus diesem Grund ver­zichte ich auch hier ganz bewusst auf das aus­ufernde Thema der Gewürze. Es wäre eher etwas für einen Work­shop...
Die Zeit rennt. Nicht nur zu Hause, sondern auch hier. Jetzt sind doch wirklich schon zwei Wochen seit unserer Ankunft am P.D. Patel Ayur­veda Hos­pital in Nadiad ver­gan­gen. Nein, ich sollte es anders, mehr positiv aus­drücken: Wir haben noch genau zwei Wochen vor uns.Diesmal zeigen sich bereits nach zwei Wochen die ersten An­zei­chen der hei­len­den Wir­kung von Ayur­veda. Ich er­lebe gerade, wie ich wieder in diesen Zu­stand von un­be­schreib­barer Aus­ge­glichen­heit und innerer Ruhe komme. Der üb­liche Stress mit meinem Blut­zucker ist ver­schwunden...
Die letzten Tage waren auf vertraute Weise an­strengend. Stoff­wech­sel­an­strengend. Nach­dem ich in immer größeren Mengen medi­zinisches Ghee zu mir ge­nommen hatte, begann das be­son­dere Fett an zu wirken. Die Ver­dauung und die Darm­ge­gend fühlten sich schwer an. Müdig­keit und Träg­heit breiten sich aus. Aus ayur­vedischer Sicht wird durch die Auf­nahme von Ghee das phy­sio­lo­gische Stoff­wechsel­prin­zip Kapha im Körper erhöht. Das Fluten der Körper­zellen mit Fetten dient beim Pancha­karma als Vor­be­reitung des nach­fol­genden Aus­lei­tungs­ver­fahren...
Nicht umsonst gehört der Kopf im Ayurveda zu den drei wichtigsten Vital­bereichen (marma) im Körper. In dem ältesten Text der Ayurveda-Tradition, der Charaka-Samhita, ist diesem wichtigen Teil des menschlichen Körpers ein eigener Abschnitt gewidmet. Darin wird auf den Sitz der Lebens­kraft (Prana) hingewiesen. Ist das Gleich­gewicht der physio­logischen Regulations­prinzipien gestört, kommt es ebenfalls häufig zu Be­ein­träch­ti­gungen von Prana. Eine Möglich­keit im Ayurveda die Doshas im Kopfbereich wieder aus­zu­gleichen, besteht in der Anwendung verschiedener Formen von Nasya...
Niemand weiß genau, warum ausgerechnet die eine Person einen Typ-1-Diabetes entwickelt und eine andere Person nicht. Eine genetische Prä­dis­position hin oder her, eine wirklich kausale Erklärung gibt es in der westlichen Medizin aktuell nicht. Hoch­interessant ist das Verständnis über die Aus­prägung eines Typ-1-Diabetes im Ayurveda. Demnach wird die Erkrankung aufgrund einer Un­aus­ge­glichen­heit von Kapha hervor­ge­rufen. Kapha ist eines der drei Doshas, welche als physiologische Regulationsprinzipien eine der Grundlage im Verständnis von Ayurveda bilden...
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