Suchergebnis für Tag: Panchakarma

Nicht umsonst gehört der Kopf im Ayurveda zu den drei wichtigsten Vital­bereichen (marma) im Körper. In dem ältesten Text der Ayurveda-Tradition, der Charaka-Samhita, ist diesem wichtigen Teil des menschlichen Körpers ein eigener Abschnitt gewidmet. Darin wird auf den Sitz der Lebens­kraft (Prana) hingewiesen. Ist das Gleich­gewicht der physio­logischen Regulations­prinzipien gestört, kommt es ebenfalls häufig zu Be­ein­träch­ti­gungen von Prana. Eine Möglich­keit im Ayurveda die Doshas im Kopfbereich wieder aus­zu­gleichen, besteht in der Anwendung verschiedener Formen von Nasya...
Niemand weiß genau, warum ausgerechnet die eine Person einen Typ-1-Diabetes entwickelt und eine andere Person nicht. Eine genetische Prä­dis­position hin oder her, eine wirklich kausale Erklärung gibt es in der westlichen Medizin aktuell nicht. Hoch­interessant ist das Verständnis über die Aus­prägung eines Typ-1-Diabetes im Ayurveda. Demnach wird die Erkrankung aufgrund einer Un­aus­ge­glichen­heit von Kapha hervor­ge­rufen. Kapha ist eines der drei Doshas, welche als physiologische Regulationsprinzipien eine der Grundlage im Verständnis von Ayurveda bilden...
Seit einigen Tagen bekomme ich nach der Ölmassage eine andere Form der Wärme­behandlung (Svedana). Auch hier ist das Ziel die Erweiterung der Kapillar­­­gefäße im Körper. Bei der Prozedur mit dem Namen Masha Pinda wird mein Körper von zwei Masseuren gleichzeitig bearbeitet. Sie verwenden dazu ein Leinentuch, welches mit einer heißen Mischung aus Linsen, Urad Dal (Urdbohnen), Ashwagandha und Milch befüllt ist. Bei der Behandlung liegt der Geruch von leicht angebrannter Milch die ganze Zeit im Raum...
Zuallererst möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Ich freue mich sehr über eure Resonanz, welche ich auf meinen Blog bekomme. Allerdings bin ich geradezu überwältigt von eurer Unter­stützung für mein Crowdfunding. Dass nach drei Wochen 88% der veranschlagten Summe zusammen­kommen, habe ich in keinerlei Weise erwartet. Dafür vielen herzlichen Dank!...
Zwei Wochen sind seit meinem Beitrag Ölmassage und Steam bereits vergangen. Mittler­weile kann ich es kaum noch erwarten, von oben bis unten mit Öl eingerieben und anschließend massiert zu werden. Aus der darauf­folgenden Dampf­sauna müssen die beaufsichtigenden Ärzte mich inzwischen rausholen, so sehr genieße ich diese Prozedur...
In den letzten beiden Tagen ist es ruhig um uns herum geworden. Unsere Station, welche hier liebevoll die deutsche Station genannt wird, hat sich geleert. In den vergangenen Tagen sind C. und S. sowie I. und H. wieder in Richtung Heimat entschwunden. Das Lächeln auf ihren Lippen ließ sich bei der Verabschiedung nicht missdeuten. Nach dem langen Aufenthalt, bei manchen bis zu acht Wochen, freuten sie sich, wieder nach Hause zu kommen...
Gurmar, der "Vernichter des Zuckers", und die Panchakarma-Behandlung demonstrierten mir in den letzten Tagen ihr Potential. Entgegen meiner Euphorie im letzten Beitrag waren die vergangenen Nächte für mich wirklich gefährlich. Trotz einer massiven Absenkung der Basalrate an der Pumpe, hatte ich fast durch­gehend Werte unterhalb von 2.2mmol/l bzw. 40mg/dl...
Die letzten vier Tage waren für mich eher un­angenehm. Ich bekam immer größere Mengen von flüssigem Ghee zu trinken. Dieses ayurvedische Butter­schmalz verfehlte seine Wirkung nicht. Ich war dauer­haft müde. Ebenso spürte ich, wie mein Verdauungs­system auf Hoch­touren arbeitete. Nach Aussage meiner Stations­ärztin müssen die über dir Zeit angesammelten Toxine aus mir raus. Außerdem würde mein Körper mir sagen, wann Schluss ist. Gestern Abend war es erlösender­weise soweit...
Gestern hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung. Meine Gesprächspartnerin arbeitet am Lehrstuhl für Medizin­therorie an der Universität Herdecke. Ich berichtete ihr von meinem Vorhaben, die fort­schreitende Gefäß­erkrankung mit Hilfe von ayurvedischer Medizin behandeln zu lassen. Sie schlug mir vor, meinen Fall als Einzel­fall­studie wissen­schaftlich zu publizieren...
Ich habe heute meinen zweiten Anlauf gestartet und bin mit dem Flixbus nach Berlin gefahren. Diesmal hatte ich für meinen Termin noch mehr Puffer eingerechnet. Die Zeit war so großzügig bemessen, dass ich sogar durch das Brandenburger Tor spazieren konnte...
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